Sparen beim Autofahren 5 Tipps

Sparen beim Autofahren – Mit diesen 5 Tipps lenkst du richtig

Einmal einen Gang runter schalten bitte: Regst du dich auch darüber auf, dass Autofahren doch ganz schön teuer ist? Gar nicht mal nur vom Benzin her, sondern auch hinsichtlich der Versicherungen, der Reparaturen und Wartungen und der vielleicht noch offenen Finanzierung per Autokredit. Ich zeige dir in 5 kurzen Tipps, wie du beim Autofahren richtig sparen kannst und etwas Licht am Ende des Tunnels bekommst.

1) Bereits beim Autokauf weiterdenken

Den ersten Tipp kannst du annehmen oder auch nicht, falls es schon zu spät ist. Aber gesagt sein soll trotzdem, dass du natürlich schon beim Autokauf auf den zu erwartenden Benzinverbrauch, die Versicherungskosten, die Steuern, die Wartungskosten und mehr achten kannst. Greife auf eine gute Beratung zurück, sowie auf Daten und Erfahrungen von z.B. Versicherungen und Automobilclubs. Übrigens ist es derzeit empfehlenswert, in Elektromobilität zu investieren und einen Elektrowagen zu kaufen. Hier gibt es bis zu 4.000 Euro des Kaufpreises zurück, die Steuer entfällt für einige Jahre und Kredite sind nochmal günstiger als sonst.

2) Autokredit umschulden und Zinsen sparen20

Hast du bereits ein Auto gekauft und hierfür einen Kredit aufgenommen, kannst du – vor allem, wenn es schon länger her ist – einmal prüfen, wie hoch eigentlich deine Monatsrate ausfällt und wie hoch der Zinssatz deines Autokredits ist. Da die Zinsen in den letzten Jahren massiv gefallen sind (ich habe hinsichtlich des Sparens berichtet), bestehen gute Chancen, dass du jetzt umschulden und jeden Monat einige Zinsprozente einsparen kannst. Rechne dir am besten mal aus, welche Summe vom Kredit noch offen ist und wie viel die Aufnahme des Betrags bei einem neu abgeschlossenen Kredit kosten würde.

3) Versicherungsvergleich durchführen

Das wirklich teure an einem Wagen ist ja eigentlich die Versicherung. Ein Glück also, dass sich der jährliche Tarifvergleich mächtig lohnen kann. Wechselst du die Versicherung, kannst du aufs Jahr gesehen oft dreistellige Beträge einsparen. Doch bei allen Preisunterschieden solltest du natürlich auch darauf achten, dass die Inhalte der Versicherung gleich bleiben, damit du im Schadensfall nicht auf einmal darauf sitzen bleibst. Deine aktuelle Versicherung kannst du immer bis zum 30. November eines jeden Jahres kündigen; dieser Stichtag ist unbedingt einzuhalten.

4) Richtig tanken

Wie du weißt, gibt es auch beim Tanken kräftige Preisunterschiede, die Experten mit bis zu 12 Cent pro Liter betiteln. Und das ist nicht unbedingt ein bundesweiter Vergleich, sondern kann in Extremfällen auch regional auftreten. Meistens liegen die Preise hier tatsächlich 5-6 Cent auseinander, was bei einer größeren Tankfüllung schon einen Unterschied macht. Bevor du tanken fährst, kannst du mit Verbraucherportalen und Smartphone-Apps (nicht beim Autofahren) die regionalen Preise vergleichen. Achte dabei nicht auf jeden einzelnen Cent, sondern eher auf die größeren Sprünge.

Achte außerdem auf die richtige Zeit zum Tanken: Experten sehen am Donnerstagabend die günstigsten Benzinpreise, nachts und morgens sind sie dagegen am höchsten, besonders zum Wochenanfang. Ebenfalls steigen die Preise zum Beginn der Ferien. Ein weiterer Tipp: Fahre freie Tankstellen an, also nicht solche der bekannten Ketten. Oft werden dort allgemein günstigere Preise geboten. Was du dann nur noch machen kannst, ist allgemein kraftstoffarm zu fahren und z.B. auf kurzen Distanzen mal das Fahrrad zu nehmen.

5) Wartungs- und Reparaturkosten verringern

Im letzten Tipp möchte ich auf die Werkstätten eingehen, die du zu Wartungs- und Reparaturzwecken aufsuchst. Je nach Werkstatt und ausgeführter Leistung ist dieser Bereich nämlich auch ein nicht unerheblicher Kostenfaktor, bei dem du sparen kannst. Nimm beispielsweise den Ölwechsel selbst vor oder lass dir von einem Freund oder Bekannten helfen; die Sache ist nicht schwer und beim Öl selbst lässt sich gut was sparen. Werkstätten berechnen die Einsatzkosten, sowie die Öl-Kosten; und nehmen das teuerste Öl, weil sie damit mehr verdienen. Möchtest du trotzdem zur Werkstatt, kannst du alternativ eigenes Öl mitbringen; frage aber vorher nach, ob das in Ordnung ist.

Wieder mehr zum allgemeinen Werkstattbild und Kostensparen, kannst du natürlich bei den Werkstätten in deiner Umgebung die zu erwartenden Kosten anfragen und so zumindest oberflächlich vergleichen. Frage außerdem nach, ob ein Ersatzteil unbedingt original sein muss, oder ob es nicht auch günstigere Ersatzteile mit vergleichbarer Qualität gibt. Diese Qualität ist wichtig, lasse dich wiederum nicht auf Billigteile ein, weil das am Ende teurer werden kann als original.

Schreibe einen Kommentar