In der Großstadt leben und trotzdem sparen New York Tipps

Vorbild New York – In der Großstadt leben und trotzdem sparen

Kann man in der Großstadt leben und trotzdem sparen? In Deutschland sind die Mieten und Kosten in Ballungsräumen auch recht hoch, aber es gibt noch viel teurere Städte. Beispielsweise New York mit dem begehrten Stadtteil Manhattan. Deshalb haben wir uns Leute von dort und ihre Geldgewohnheiten angesehen.

Wie viel kostet das Leben in New York?

Bekannterweise geht es auf dem Wohnungsmarkt New Yorks in verschiedenen Dimensionen zu. Vom luxuriösen und sündhaft teuren Penthouse direkt am Central Park bis hin zur winzig kleinen, insektenbefallenen und immer noch sündhaft teuren Wohnung in Gegenden mit hoher Kriminalitätsrate. Günstig und zentral zu wohnen, ist in New York eine echte Herausforderung. Um nicht zu sagen, dass es eigentlich unmöglich ist. Zwischen 40 und 60 Prozent geben die Einwohner New Yorks für die Miete aus. Eine normalgroße, vernünftige Wohnung, die keine vierstellige Summe im Monat kostet, gibt es höchstens in den Randbezirken. Dazu kommen die anderen Fixkosten, Sozialabgaben, Altersvorsorge und Lebensmitteleinkäufe. Außerdem sollte noch ein bisschen was gespart werden. Es scheint also in finanzieller Hinsicht wahrlich kein Vergnügen zu sein, in New York zu leben.

Was machen New Yorker mit ihren Finanzen?

In einem Beitrag des Grow-Magazins wurden drei in New York lebende Personen herausgenommen und zu ihren Finanzen befragt. Wie kann man in der Großstadt leben und trotzdem sparen? Bei der ersten Person ist die Devise recht klar. Sie mag Broadway-Shows, Shopping oder Cocktails über den Dächern der Stadt. Das gönnt sie sich auch, aber ansonsten ist sie äußerst sparsam. Die Kunst liegt aus ihrer Sicht darin, den Lebensstandort so wertzuschätzen, dass es egal ist, ob man mehr oder weniger Urlaub macht oder ausgeht.

Die zweite Person hat sich dazu entschieden, mit dem Ehemann ein One-Room-Apartment in Queens zu kaufen und sich bis auf die Hypothek schuldenfrei zu halten. Außerdem schaut das Paar grundsätzlich nach Rabatten, kocht zuhause anstatt auswärts essen zu gehen und besucht nur Bars mit Happy Hour-Angeboten. Was Kinofilme angeht, nehmen sie nicht die Hauptvorstellung, sondern günstigere Nachmittagsshows.

Die dritte Person besteht auf ein Manhattan-Leben zu Brooklyn-Konditionen, wie sie selbst sagt. Ihr kleines Studio in Brooklyn kostet 1.375 Dollar im Monat und liegt etwa 20 Minuten von Manhattan weg. Die Fahrzeit nimmt sie auf sich, um sich die viel höheren Kosten in Manhattan zu ersparen. Ansonsten teilt sie ihre Ausgaben in Miete und Rechnungen auf – was immer dabei übrig bleibt, fließt in Lebensmittel und Entertainment. Einen Notgroschen baut sie sich auf, aber der ist noch recht gering. Eine ganz neue Idee unter allen Personen ist außerdem, große Essensportionen vorzukochen, um im Falle von Lustlosigkeit etwas aufzutauen, anstelle Essen zu bestellen oder auswärts zu essen.

Lassen sich die Tipps auch nach Deutschland übertragen?

Ganz klar ja, sämtliche Tipps aus New York lassen sich auch in Hamburg, München oder Berlin anwenden. Wohngemeinschaften, Apartments in Randbezirken mit guter Anbindung, sparsame Lebensweisen und ein Auge auf Rabatte und günstigere Angebote lohnen sich auch in Deutschland. Ob man die Tipps wirklich braucht, sei dahingestellt. Denn die Mieten in Deutschland sind zwar teuer, aber noch weit entfernt von den Verhältnissen in New York.

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