Finanzoptimierung ist gar nicht so schwer…

Ich möchte ja schon gerne Geld anlegen, aber wovon? Wenn das genau deine Aussage sein könnte, dann ist der nachfolgende Artikel für dich gedacht. Es geht darum, wie du es schaffen kannst, mit wenig Aufwand und ohne Verzicht so viel Geld freizuschaufeln, dass du jeden Monat etwas zum Anlegen übrig hast. Finanzoptimierung nennt sich das ganze und du wirst sehen, dass es gar nicht so schwer ist.

#1 Ordne deine Konten und ermittle deine Fixkosten

Im ersten Schritt ist es deine Aufgabe, die bestehende Finanzsituation zu sortieren. Das heißt, dass du deine Konten und Kosten einmal vernünftig aufräumen und strukturieren solltest. Es ist keine gute Idee, sämtliche Einnahmen und Ausgaben, sowie Erspartes über ein und dasselbe Konto laufen zu lassen. Nutze deshalb die Dreikontenstrategie, die wir in diesem Beitrag schon einmal vorgestellt haben. Ermittle außerdem, welche Positionen jeden Monat als monatliche Fixkosten anfallen und wie hoch diese Fixkosten sind. Typische Fixkostenpositionen sind die Miete, Versicherungen oder Kosten für Internet und Telefon, gegebenenfalls auch Kreditraten oder sonstige Verbindlichkeiten, sofern welche bestehen.

#2 Erstelle eine Überschussrechnung zur Finanzoptimierung

Mit der Fixkostenberechnung hast du schon auf den zweiten Schritt hingearbeitet. Nimm dir jetzt noch einmal ein bis zwei Stunden Zeit und erstelle eine detaillierte Überschussrechnung. Hier beginnst du mit deinem gewöhnlichen Einkommen. Befindest du dich in einem festen Arbeitsverhältnis, dann nimmst du einfach das Netto-Einkommen, welches unten auf deiner Lohnabrechnung steht. Bist du selbstständig, dann nimmst du den Einkommensdurchschnitt der letzten vier Monate, sowie das zu versteuernde Einkommen der letzten vier Monate. Letzteres nimmst du, um die Steuern und Sozialabgaben zu berechnen und diese ziehst du dann vom Durchschnittseinkommen ab, um auf das Netto zu kommen. Danach ziehst du alle Fixkosten ab und schaust, wie viel du für private Ausgaben normalerweise noch ausgibst. Also beispielsweise für Kleidung, Lebensmittel oder Freizeitaktivitäten. Am Ende der Überschussrechnung findest du heraus, welcher Betrag in einem gewöhnlichen Monat am Ende übrig bleibt.

#3 Schaue dir an, wo du sparen kannst

Nun geht es daran, die Ausgabenpositionen zu identifizieren, bei denen du theoretisch sparen könntest. Damit meinen wir nicht, dass du dich zum Sparen in irgendeiner Form einschränken sollst. Sondern geht es beispielsweise darum, Kontoführungsgebühren durch einen Wechsel zur kostenlosen Direktbank zu reduzieren oder die Tarife der Energieversorger zu überdenken. Je nachdem, was du bei deinen Ausgaben so optimieren kannst, besteht die Möglichkeit, mehrere hundert Euro pro Jahr freizusetzen – zusätzlich zum vielleicht noch Überschuss, den du vorhin schon errechnet hast. Für den Wechsel von Banken und Versorgern kannst du entsprechende Plattformen im Internet nutzen. Beachte aber bitte, dass du zumindest bei den Versicherungen nicht sparen solltest. Hier kommt es auf die Leistung an und nicht auf den Preis. Du kannst höchstens Rücksprache mit deinem Berater halten und mit ihm anschauen, ob es Versicherungen im Portfolio gibt, die du eigentlich nicht mehr brauchst.

#4 Identifiziere deinen Freisetzungsbetrag

Wir kommen zum letzten Schritt deiner Finanzoptimierung. Wenn du jetzt also deine Konten strukturiert, deine Ausgaben optimiert und deinen Überschuss berechnet hast, kannst du deinen Freisetzungsbetrag identifizieren. Damit kannst du dir zunächst einen Notgroschen auf dem Sparkonto schaffen. Der Notgroschen sollte zwei bis drei Monatsgehälter umfassen und ist dafür gedacht, falls es mal so gar nicht läuft. Ist der Notgroschen bereits vorhanden oder hat er eine vernünftige Höhe erreicht, kannst du den Freisetzungsbetrag in Vermögenswerte umwandeln. Beispielsweise mit unserer Savemate-App. Hier kannst du dich anmelden und danach mit nur zwei Klicks gewünschte Beträge in zukunftweisende ETF-Produkte investieren. Dabei handelt es sich um automatisch verwaltete Investmentfonds.

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