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Aktien & Wertpapiere kaufen – Diese 3 Fragen solltest du dir unbedingt vorher stellen und beantworten

Du möchtest gerne in Aktien investieren und Wertpapiere kaufen? Mal so wie die Experten an der Börse unterwegs sein und dein Geld in Anlagen stecken? Dann ist das auf jeden Fall schon ein lobenswerter Ansatz. Aktien und Wertpapiere sichern dir langfristig deutlich höhere Renditen als etwa Tagesgeld oder Festgeld (hier erkläre ich, warum). Aber sie sich auch mit mehr Risiko verbunden, weshalb man sich gut vorbereiten muss und auf keinen Fall einfach blauäugig an die Sache herangehen darf. In diesem Artikel zeige ich dir, welche 3 Fragen du dir vorab unbedingt stellen und beantworten solltest.

1. Wie viel Geld kann ich investieren?

Vor allem eine Regel ist für den Anfang essenziell: Lege als Anfänger mit geringem Kapital niemals mehr Geld an, als du wirklich anlegen kannst. Aktien und Wertpapiere sind eine langfristige Geschichte. Erst mit zunehmender Laufzeit zahlen sie sich wirklich aus, in der Anfangszeit ist dagegen eher mit stärkeren Kursschwankungen zu rechnen. Löst man die Aktien also zwangsweise auf, weil man das Geld für eine Autoreparatur oder eine neue Waschmaschine benötigt, ist das ärgerlich. Genauso führen Spekulationen bei Anfängern oft zum Verlust, also wenn man bewusst nur kurzfristig in chancenreiche Aktien investiert und auf den großen Gewinn hofft. Nutze also nur Geld, das definitiv freisteht und dessen Nutzung nicht zum Engpass führen würde. Das gilt auch für dein Depot in meiner bald erscheinenden App.

Übrigens: Weil es auch einfach nichts bringt, mit nur 100 Euro vom Sparbuch zu handeln, solltest du mit derart wenig Kapital gar nicht erst in den Aktienhandel einsteigen. Es muss schon eine größere Summe sein. Versuche auch nicht, die Anlagesumme mit einem Kredit aufzustocken, denn der Plan kann gewaltig schief gehen.

2. Wie viel Risiko möchte ich eingehen?

Eine zweite Grundregel bei Aktien und Wertpapieren lautet, dass die höchste Rendite-Chance auch mit dem höchsten Verlustrisiko verbunden ist. Lass dich also von Gewinnversprechen von bis zu plus 10 Prozent oder mehr pro Jahr nicht beeindrucken. Es kann genauso gut auch sein, dass du mit minus 5 Prozent deiner Anlagesumme rausgehst. Setze also unter Berücksichtigung des ersten Punktes nur auf Aktien, die für den Anfang nicht allzu viel Risiko mitbringen. Oder du nutzt einen Insider-Tipp, indem du verschiedene Aktien kaufst und mal höhere und mal niedrigere Renditen annimmst. Sollte es mit den höher bewerteten Aktien nicht funktionieren, hast du immer noch die sicheren Niedrigrenditen, die den Kurs-Absturz auffangen können. In der Savemate-App nehmen wir dir die Auswahl übrigens ab. Wir wählen die Aktien und Wertpapiere auch bei der risikoreicheren Schiene bewusst so, dass du nicht in Teufels Küche kommst.

3. Was erwarte ich eigentlich von meinen Aktien und Wertpapieren?

Die dritte und für diesen Artikel letzte Frage beschäftigt sich mit deinen Erwartungen. Nachdem wir das verfügbare Geld und das einzugehende Risiko besprochen haben, ist eine Selbstreflektion in diese Richtung auch noch sinnvoll. An vielen Stellen wird nämlich suggeriert, dass man mit Aktien das große Geld machen und innerhalb kürzester Zeit große Gewinne erfahren kann. Dieser Faktor ist bei Anfängern mit geringem Anlagekapital aber unwesentlich. Weder lässt sich aus verhältnismäßig wenig Geld sehr viel Geld machen, noch würde das in verhältnismäßig kurzer Zeit funktionieren. Falls du aber mit der Erwartungshaltung rangehst, muss ich dir den Zahn leider direkt ziehen. Ein Depot aus gut gemischten Aktien und Wertpapieren kann für Renditen von 10 Prozent im Jahr oder sogar mehr sorgen. Doch bei 1.000 Euro Anlagesumme ist das auch nur ein Plus von 100 Euro.

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